deutschland tour rennrad 200Die neue „Deutschland Tour“ in der Region!

Das konnte sich die Krabbelgruppe des RSV Sturmvogel nicht entgehen lassen. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, die „creme de la creme“ Rennradprofis derart hautnah zu erleben. Kurzerhand wurde eine Radtour nach Trier geplant und zum Jahreshöhepunkt erklärt.

Am Freitag Morgen um 7.00 Uhr gings los, doch ausgerechnet dann, wenn nach gefühlten 4 Monaten der erste Regen fällt. Also auf nassen Straßen Richtung Müsch, Radweg über Hillesheim nach Gerolstein.

Dort gabs die erste Pause, und bei immer besser werdenden Wetter weiter über den wunderschönen Kylltal-Radweg bis an die Mosel, kurz vor Trier.

Ein spektakulärer Sturz unterhalb der „Burg Ramstein“ ging glimpflich aus, und ein Plattfuß war schnell behoben. Auf der stetig hügeligen Streck summierten sich schnell 155km und 1.600Hm. Herrlichster Sonnenschein am Ziel in Trier, die Krabbelgruppe kam gerade rechtzeitig um die Profis beider ersten Zieldurchfahrt anzufeuern. Das war ein richtiges Spektakel mit jeder Menge Prominenz der Radsportszene.

Am Samstag Vormittag, bei der alltäglichen Einschreibung und Vorstellung aller Rennfahrer vor dem Start zur 3. Etappe, konnten die Profis dann hautnah „besichtigt“ werden. Direkt unterhalb der „Porta Nigra“, vor tausenden von Zuschauern wurde ein richtiges Radsportfest gefeiert. Nach dem Start fuhr der gesamte Tross mitten durch die Innenstadt von Trier, über den Hauptmarkt, am Dom vorbei Richtung Merzig.

Die Krabbelgruppe absolvierte dann ein eigenes Kulturprogramm. Von den „Kaiserthermen“ zum „Palastgarten“, bis hin zum „Amphitheater“. Auch Kulinarisch wurde Trier getestet. Vom „Viez“ zu verschiedensten Bier- und Weinsorten, bis hin zu Spezialitäten wie „Flieten“,„Teerdisch“ oder „Mehlklös“.

Zeitig war der Start zur Rückfahrt am Sonntag um 8.00 Uhr bei erbärmlichen 6 Grad. Auf schönen Radwegen Richtung Schweich, durchs Salmtal nach Wittlich, dann auf den empfehlenswerten „Maare-Mosel“ Radweg nach Daun. Unterbrochen wurde die Fahrt nur durch einen „Strammen Max“ an der schnuckeligen Radstation in Gillenfeld. Mit tüchtigem, aber sehr verdienten Rückenwind gings schnell nach Kelberg, Adenau durchs Ahrtal zurück nach Ahrweiler.

Auch hier konnte man wieder 138km mit 1.200 Hm verbuchen, ein erlebnisreiches Wochenende bei der Deutschland Tour ging zu Ende.

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