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Starker Heimauftritt – RSV Sturmvogel erfolgreich beim Großen Osterpreis

Ahrweiler – Der Große Osterpreis am 06.04.2026 wurde auch in diesem Jahr seinem Ruf gerecht: bestes Frühlingswetter, zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke und eine großartige Stimmung machten das Heimrennen des RSV Sturmvogel zu einem vollen Erfolg – sowohl organisatorisch als auch sportlich.

Das Racing Team präsentierte sich nahezu in voller Besetzung, auch wenn kurzfristig krankheitsbedingte Ausfälle zu verkraften waren.

Ein Teil des Sturmvogel Racing Teams (Bethke, Seidl, Brenner, Lingen, D. Schneider, Rendschmidt, Moll und Schreiber
Ein Teil des Sturmvogel Racing Teams (Bethke, Seidl, Brenner, Lingen, D. Schneider, Rendschmidt, Moll und Schreiber

U19

Im U19 Rennen ging Eric Schreiber an den Start und belegte den 2. Platz.


Amateure

Im Amateurrennen stellte der RSV mit Jan Seidl, Dino Moll, Patrick Schneider, Tobias Lingen und Martin Schramm eine starke Mannschaft. Die klare Vorgabe: das Rennen aktiv von vorne mitgestalten.

Bereits früh wurde das Team gefordert, als zwei Fahrer von Wellfair Racing direkt eine Startattacke setzten. Die Sturmvögel reagierten aufmerksam und kontrollierten das Rennen, sodass die Ausreißer nach einigen Runden wieder gestellt werden konnten.

Das Tempo blieb jedoch hoch. Immer wieder kam es zu Tempoverschärfungen, das Feld wurde zunehmend selektiert und überforderte Fahrer frühzeitig aus dem Rennen genommen. An der Spitze formierte sich schließlich eine rund 20-köpfige Gruppe, in der Seidl, Moll und Lingen vertreten waren. Martin Schramm musste das Rennen bereits nach sieben Runden gesundheitlich angeschlagen frühzeitig beenden.

Während Seidl immer wieder aktiv an der Spitze fuhr und schließlich den Sprung in die siebenköpfige Spitzengruppe schaffte, hielt sich Moll konstant im Verfolgerfeld. Tobias Lingen konnte das Tempo der Spitzengruppe irgendwann nicht mehr mitgehen und fiel gemeinsam mit wenigen weiteren Fahrern zurück. Aus dieser kleinen Gruppe heraus war kein Eingreifen nach vorne mehr möglich, gleichzeitig bestand nach hinten jedoch keine Gefahr. Gegen Rennende wurde diese Gruppe wieder vom Hauptfeld gestellt. Lingen belegte am Ende Platz 32. Patrick Schneider musste wenige Runden vor Schluss dem hohen Tempo Tribut zollen und das Rennen beendete ebenfalls das Rennen vorzeitig.

Sprint um den Sieg im Amateurrennen
Sprint um den Sieg im Amateurrennen

Im Finale kam es zum Sprint um den Sieg – und hier fehlte Jan Seidl nur ein Wimpernschlag: Um wenige Zentimeter musste er sich geschlagen geben und wurde Zweiter. Ein starkes Ergebnis beim Heimrennen. Dino Moll belegte Platz 11 und sicherte sich damit seine ersten Saisonpunkte. Sieger wurde Alexander Quester (Scuderia Südstadt).

Jan Seidl auf dem Treppchen
Jan Seidl auf dem Treppchen

Hobby

Im Hobbyrennen erreichten Marcus Sebastian (7.), Lukas Nelles (12.) und Martin Fuhrmann (25.) solide Platzierungen.


Elite

Im Eliterennen gingen mit Dennis Schneider, Nico Brenner, Christian Schumacher, Benedikt Bauer, René Bethke und Kai Rendschmidt gleich sechs Sturmvögel an den Start – ein starkes Bild im Heimrennen.


Früh im Rennen setzte sich der spätere Sieger Janek Heming (Team Kern-Haus) entscheidend ab. Benedikt Bauer erkannte die Situation und versuchte gemeinsam mit zwei weiteren Fahrern, die Lücke zu schließen. Das Trio konnte sich zunächst deutlich vom Hauptfeld absetzen und zwischenzeitlich einen Vorsprung von über 30 Sekunden herausfahren – doch der Anschluss gelang nicht.


Brenner und Schneider in der Kurve zur Bachemer Straße
Brenner und Schneider in der Kurve zur Bachemer Straße

Im Feld formierte sich anschließend vor allem das Team Möbel Ehrmann um Vorjahressieger Joshua Asel und arbeitete auf ein Sprintfinale um den zweiten Platz hin, da der spätere Sieger Janek Heming bereits einen Rundengewinn einfuhr. Auch die Sturmvögel positionierten sich geschlossen und aufmerksam im Feld, um für die Schlussphase vorbereitet zu sein.

Das Elitefeld wie an einer Perlenkette aufgereiht
Das Elitefeld wie an einer Perlenkette aufgereiht

In den letzten Runden wurde das Rennen zunehmend hektisch. In der Zielkurve kam es schließlich zu einem schweren Sturz: Benedikt Bauer wurde in die Bande gedrückt, René Bethke und Kai Rendschmidt gingen ebenfalls zu Boden. Dennis Schneider wurde durch den Sturz aufgehalten und konnte später nicht mehr ins Finale eingreifen.


Während ein Teil der Fahrer das Rennen fortsetzen konnte, musste René Bethke mit einer Platzwunde medizinisch versorgt werden. Auch Kai Rendschmidt zog sich, wie sich später herausstellte eine Wirbelsäulenprellung sowie eine Gehirnerschütterung zu.


Trotz dieser Umstände zeigten die Sturmvögel Moral: Nico Brenner sprintete auf Platz 10, Benedikt Bauer wurde trotz Sturz 11., auch Kai Rendschmidt, der ebenfalls im Vorfeld stürzte wurde noch 13. und Christian Schumacher sicherte sich als 20. ebenfalls noch Punkte.


Fazit: Ein intensiver und emotionaler Renntag für den RSV Sturmvogel. Vor heimischem Publikum überzeugte das Team mit einer geschlossenen Leistung, einem Podiumsplatz bei den Amateuren und gleich vier Fahrern in den Punkten im Elitefeld. Der schwere Sturz im Finale überschattet das Ergebnis etwas – dennoch bleibt ein insgesamt sehr starker Auftritt beim Heimrennen.

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