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Sturmvogel Racing Team mischt Aachen auf – Seidl scheitert erst auf der Zielgeraden

vor 2 Tagen
2 Min. Lesezeit

Aachen, 12. September 2026. Das Campus-Rennen in Aachen wartete mit einer Top-Besetzung auf: Zwar fehlten die beiden Dominatoren von Kern-Haus, dafür zeigte sich mit Moritz Mauss vom UAE Development Team echte Prominenz im Feld. Mittendrin: das Sturmvogel Racing Team des RSV Sturmvogel Ahrweiler mit Jan Seidl, Nico Metz und René Bethke in der Elite sowie U19-Fahrer Eric Schreiber, der mit den Amateuren 30 Sekunden vor der Elite auf die Strecke ging.

Der Rennbeginn war wie gewohnt sehr schnell, das Amateurfeld wurde bereits nach wenigen Runden aufgefahren. Es folgte eine von unzähligen Attacken geprägte Phase – viele davon von den Sturmvögeln initiiert, und wenn nicht, war fast immer einer von ihnen mit dabei. In der entscheidenden Zweiergruppe fehlten die Ahrweiler dann allerdings: Erwartbar setzte sich Mauss mit einem Mitstreiter ab, das Duo wurde nicht mehr gestellt. Kurz darauf riss es weiter hinten im Feld – Bethke schaffte es nicht, die Lücke allein zu schließen, und verlor denkbar knapp den Anschluss.

Vorne attackierten Seidl und Metz weiter, doch das durch Überrundungen deutlich angewachsene Feld ließ niemanden mehr fahren. Alles lief auf einen Massensprint hinaus – fast: Bei der Zielüberfahrt zur vorletzten Runde ging Seidl eine Attacke mit und setzte sich zu zweit ab. Als sein Mitstreiter kurz darauf abreißen lassen musste, versuchte es der Ahrweiler mit einem beherzten Solo Richtung Podium. Es fehlte am Ende denkbar wenig: Auf der langen Zielgeraden mit Gegenwind wurde Seidl 30 Meter vor dem Strich gestellt und als Achter gewertet. Nico Metz bestätigte seine herausragende Herbstform und belohnte sich nach einem aktiv gefahrenen Rennen mit Platz 18 – erneut Punkte für den Sturmvogel.

Ein besonderer Erfolg gelang Eric Schreiber: Da es entgegen der Ausschreibung keine eigene U19-Wertung gab, wurde er kurzerhand bei den Amateuren gewertet – und behauptete sich dort stark als Siebter. Für den Youngster, der ab der kommenden Saison ohnehin in dieser Klasse für Furore sorgen dürfte, sind es damit die ersten Punkte im Seniorenbereich. Ein Vorgeschmack, der Lust auf mehr macht.

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