U19-Podium für Eric Schreiber – Sturmvogel Racing Team bei „Rund um die Kö“ in Düsseldorf
- Der Pressewart

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Düsseldorf. Mit insgesamt sechs Fahrern war das Sturmvogel Racing Team des RSV Sturmvogel Ahrweiler beim Rundstreckenrennen „Rund um die Kö“ in Düsseldorf vertreten. Bei sommerlichen rund 30 Grad durfte das Team am Ende vor allem ein Podium bei der U19 feiern.
Den Auftakt machte das gemeinsame Rennen von Amateuren und U19 mit über 100 Amateuren am Start. Herausragend Eric Schreiber: Der U19-Fahrer war das gesamte Rennen über im Vorder- und Hauptfeld zu finden und wurde mit einem starken zweiten Platz in der U19-Wertung belohnt – Podium für den Sturmvogel!

Auch Dennis Schneider zeigte bei den Amateuren ein aktives Rennen und mischte zeitweise in der Spitzengruppe mit. Wie hoch das Tempo war, zeigt das Feld: Von über 100 Startern kamen nur rund 40 geschlossen ins Ziel. Der Sieg ging an einen Ausreißer aus einer Zweiergruppe, der sich in der letzten Runde von seinem Begleiter absetzte. Schneider wurde nach gutem Auftritt 13. und verpasste die Punkte knapp.
Anschließend gingen Jan Seidl, Nico Metz, Tobias Lingen und René Bethke ins stark besetzte Elite-Rennen mit rund 50 Startern, darunter Team Kern-Haus mit fünf und Rose Racing Circle mit vier Fahrern. Nach wenigen Runden setzte sich Kern-Haus-Fahrer Robin Willemsen mit einem Begleiter ab. Rose Racing Circle hatte den Moment verpasst und leistete fortan Nachführarbeit, die das Rennen von Beginn an extrem schnell und hart machte.
Dahinter blieb das Feld trotz des Tempos geschlossen, weitere Gruppen kamen nicht weg. Aus Ahrweiler Sicht überzeugten vor allem Seidl und Metz, die sich über die komplette Distanz stark im Feld hielten, bei dieser Leistungsdichte beeindruckend. Ein paar Runden vor Schluss sorgte ein Sturz für die Entscheidung: Das Feld wurde gesplittet, neun Fahrer setzten sich mit einer Lücke ab. Genau diesen vorderen Teil verpassten die Sturmvögel unverschuldet. Seidl belohnte sich dennoch mit einem sehr guten 16. Platz, Metz wurde nach starkem Rennen als 23. gewertet, ein Ergebnis, das seine Vorstellung kaum widerspiegelt. Immer wieder stiegen Fahrer aus, sobald sie aussichtslos lagen, ein weiterer Beleg für die Härte des Rennens. Zu ihnen zählte auch René Bethke, der frisch aus zwei Wochen Urlaub kam und zwei Drittel der Distanz mitfuhr, ehe er ausstieg. Der ebenfalls urlaubsgezeichnete Tobias Lingen musste in seinem ersten Elite-Rennen des Jahres früh abreißen lassen, fuhr aber mit einigen Runden Rückstand auf den Sieger als 29. und letzter verbliebener Fahrer ins Ziel – mit einem Schmunzeln: „Ich habe jede Undiszipliniertheit des Urlaubs gespürt – ein Fahrradurlaub war es eben nicht. Normalerweise wäre ich auch ausgestiegen, aber so habe ich es als Trainingseinheit genutzt, da ich einiges an Rückstand habe.“




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