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Limburger City Rennen: Elite Fahrer trotz widriger Bedingungen erfolgreich - Für die Amateure ein Tag zum vergessen

Am Samstag, den 22.06., startete eine vierköpfige Truppe beim Limburger City Rennen, bestehend aus den Elitefahrern Benedikt Bauer und Kai Rendschmidt sowie den Amateuren Tobias Lingen und Rene Bethke. Das Rennen wurde als Kriterium mit gemeinsamer Wertung der beiden Klassen ausgetragen, jedoch getrennt abgerechnet. Da auf Transponder verzichtet wurde, mussten überrundete Fahrer aus dem Rennen genommen werden, um die Übersicht zu behalten. Kritisch zu sehen ist, dass solch ein heterogenes Starterfeld auf die Strecke geschickt wurde, obwohl die Teilnehmer teilweise Anreisen von über 100 Kilometern in Kauf nahmen, nur um nach wenigen Runden aus dem Rennen genommen zu werden.

Eine halbe Stunde vor dem Start setzte starker Regen ein. Die Sturmvögel mussten sich wegen ihrer späten Ankunft relativ weit hinten in der Startaufstellung einreihen, was sich auf der engen, kurvigen und nassen Strecke als großer Nachteil erwies. Rene und Tobi verloren durch eine vorsichtige Fahrweise und mangelnde Erfahrung den Anschluss an die Elitefahrer und wurden bereits nach 12 Runden aus dem Rennen genommen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits zahlreiche andere Fahrer das Rennen aufgegeben.

Kai und Benedikt hingegen fuhren kraftvoll nach vorne und trotzten den widrigen Bedingungen. Jedoch verpassten sie wegen ihres schlechten Startplatzes die dreiköpfige Ausreißergruppe des Tages und reihten sich im Hauptfeld ein. Diese Ausreißergruppe sicherte sich bei den Wertungssprints fast alle Punkte bis auf die Schlusswertung. Dem Hauptfeld blieb alle 10 Runden nur der Sprint um den letzten verbleibenden Punkt, wobei Benedikt Bauer zweimal erfolgreich war.

In den letzten Runden holte das Hauptfeld die Führungsgruppe ein, sodass Benedikt Bauer nochmals Punkte sammeln konnte und letztlich einen hervorragenden sechsten Platz erreichte. Kai Rendschmidt konnte sich ebenfalls gut platzieren und belegte den elften Platz in einem schweren Rennen. Von den rund 80 Startern erreichten nur 20 Fahrer das Ziel, darunter lediglich 5 Amateure.

Benedikt Bauer und Kai Rendschmidt bei der Nachführarbeit

Insgesamt war es ein recht erfolgreicher Tag für die Elitefahrer der Mannschaft. Für die Amateure Rene und Tobi hingegen war es ein Tag zum Vergessen, an dem einfach nichts zusammenpasste.

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