Starke Sturmvögel beim Nievenheimer Ortsschildsprint
- Der Pressewart

- vor 5 Stunden
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NIEVENHEIM / DORMAGEN. Beim Rundstreckenrennen „Nievenheimer Ortsschildsprint“ am 21. Juni stellten sich Tobias Lingen und Martin Schramm vom Sturmvogel Racing Team den hochsommerlichen Bedingungen. Auf dem 2,2 Kilometer langen Rundkurs, der teilweise über Feldwege führte und kaum Schatten bot, warteten bei glühender Hitze 28 Runden beziehungsweise 61,6 Kilometer auf die Fahrer. Gemeinsam mit den U19-Fahrern standen knapp 100 Teilnehmer am Start.

Beide Sturmvögel präsentierten sich von Beginn an aufmerksam und hielten sich über das gesamte Rennen hinweg im vorderen Teil des Feldes auf. Immer wieder kam es zu Attacken und kleineren Ausreißversuchen, doch zunächst wurde jede Gruppe wieder gestellt. Auch Tobias Lingen war mehrfach an Vorstößen beteiligt und zeigte sich offensiv.
Im Mittelteil des Rennens gelang es schließlich zwei Fahrern, sich entscheidend abzusetzen. Das Feld reagierte zu spät, sodass die Ausreißer ihren Vorsprung auf über eine Minute ausbauen konnten. Rund zehn Runden vor Schluss löste sich dann eine weitere Dreiergruppe. Auch hier verpassten die Sturmvögel den entscheidenden Moment. Die Gruppe rettete wenige Sekunden Vorsprung ins Ziel – bei ein oder zwei zusätzlichen Runden wäre der Zusammenschluss vermutlich noch gelungen.
Der Rennverlauf zeigte einmal mehr die Schwierigkeit von Rundstreckenrennen: Zwar gab es unzählige Attacken und Gruppenbildungen, doch nicht jede Bewegung kann mitgegangen oder geschlossen werden. Oft ist man darauf angewiesen, dass auch andere Teams Verantwortung übernehmen.
So kam es schließlich zum Sprint des Hauptfeldes um Platz sechs. Auf der rund 650 Meter langen Zielgeraden brachte sich Tobias Lingen in aussichtsreiche Position und bog als Achter des Hauptfeldes durch die letzte Haarnadelkurve. Mit einem starken Schlusssprint arbeitete er sich noch weit nach vorne und gewann den Sprint des Feldes beinahe. Am Ende stand ein guter 7. Platz zu Buche. Entsprechend zufrieden zeigte sich Lingen nach dem Rennen, auch wenn die verpassten Ausreißergruppen etwas ärgerten. Nach seiner verletzungsbedingten Pause bis März und einer alles andere als idealen Vorbereitung zeigt die Formkurve inzwischen deutlich nach oben und er konnte nun die ersten richtigen Punkte einfahren.
Auch Martin Schramm fuhr ein starkes Rennen und hielt sich lange im Vorderfeld. In der Schlussrunde geriet er jedoch in die sogenannte „Waschmaschine“ und verlor im dichten Feld wertvolle Positionen. Auf den engen Feldwegpassagen gelang es ihm anschließend nicht mehr, sich entscheidend nach vorne zu arbeiten. Dennoch erreichte er als 26. das Ziel und bestätigte seine positive Entwicklung der vergangenen Wochen.




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