Sturmvogel Racing Team mit starkem Auftritt in Fischeln – Podium und mehrere Platzierungen
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Krefeld/Fischeln – Bei „Rund in Fischeln“ am 26. April präsentierte sich das RSV Sturmvogel Racing Team bei frühlingshaften Bedingungen in starker Form.
Im gemeinsamen Rennen der Amateure und U19 standen rund 100 Fahrer am Start, darunter 16 U19-Fahrer. Für den RSV gingen Jan Seidl, Dino Moll, Tobias Lingen, Nico Metz, Martin Schramm und Eric Schreiber (U19) ins Rennen.

Durch ungünstiges Timing in der Startaufstellung fand sich ein Großteil des Teams zunächst hinten wieder. Dennoch gelang es fast allen Fahrern, sich in der ersten Rennphase nach vorne zu arbeiten. Lediglich Schramm hatte aufgrund fehlender Erfahrung Schwierigkeiten bei der Positionierung und verpasste nach einer Tempoverschärfung den Anschluss an das vordere Feld und wurde kurz vor Schluss aus dem Rennen genommen.
Aufgrund des 1,4 km langen Kurses mit verhältnismäßig vielen Kurven holte die Rennleitung konsequent abgeschlagene oder überrundete Fahrer aus dem Rennen, um das Risiko von Stürzen bei Überrundungen zu minimieren.
Im vorderen Feld hielten sich Seidl, Moll, Lingen und Metz konstant gut positioniert. Seidl versuchte mehrfach, sich aus dem Feld zu lösen, wurde jedoch jeweils wieder gestellt. Im Finale kam es zum Massensprint, in dem Seidl auf einen hervorragenden 3. Platz sprintete. Moll machte in der Schlussrunde noch mehrere Positionen gut und belegte Platz 10. Auch Tobias Lingen fuhr als 12. in die Punkteränge und sicherte sich damit seine erste Saisonplatzierung. Nico Metz geriet in den letzten beiden stressigen und hektischen Schlussrunden ins Hintertreffen, hatte sich zuvor aber stark im Feld behauptet und wurde 26.
In der U19-Wertung belegte Eric Schreiber einen starken 2. Platz.

Im Eliterennen war der RSV mit Benedikt Bauer und René Bethke vertreten und musste dabei kurzfristige Ausfälle im Team kompensieren.
Beide konnten mehrere Attacken mitgehen und hielten sich konstant im vorderen Bereich des Feldes. Eine entscheidende Rennphase entstand, als sich eine zunächst unscheinbare Ausreißergruppe absetzen konnte. Da sich viele Favoriten weiterhin im Hauptfeld befanden, blieb auch das RSV-Duo zunächst in der Verfolgerrolle – eine weitere entscheidende Attacke blieb jedoch aus.
So kam es zum Sprint aus dem Hauptfeld. Benedikt Bauer positionierte sich gut und versuchte, das Finale gemeinsam mit René Bethke zu gestalten. Bethke hatte jedoch bereits zuvor mit einem schleichenden Plattfuß zu kämpfen, der insbesondere in den Kurven für instabiles Fahrverhalten sorgte.
Am Ende erreichte Benedikt Bauer einen starken 10. Platz, während René Bethke trotz Defekt noch 15. wurde und damit wichtige Punkte für den Klassenerhalt sichern konnte.




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