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Sturmvogel Racing Team auf der Merkener Windkante

Merken – Am 29. März 2026 stand für das RSV Sturmvogel Racing Team das Rundstreckenrennen „Rund um Merken“ auf dem Programm. Bei trockenen Bedingungen, kühlen 9 Grad und unerwartet starkem Wind entwickelte sich ein selektives Rennen, in dem vor allem die Windkante eine entscheidende Rolle spielte.

Bauer und Brenner im Eliterennen
Bauer und Brenner im Eliterennen

Amateure / U19

Ein großes Starterfeld von über 100 Fahrern im gemeinsamen Amateur- und U19-Rennen ging an den Start. Früh positionierten sich Jan Seidl, Dino Moll und Tobias Lingen im vorderen Teil des Feldes, während Paul Nitsche und Martin Schramm zunächst weiter hinten fuhren.

Bereits nach wenigen Runden fiel die Vorentscheidung: Auf der Windkante zerfiel das Feld in zwei große Gruppen. Während Seidl und Moll im ersten Feld blieben, verpasste Lingen – nach einer taktischen Entscheidung, sich im Feld vor dem Wind zu verstecken – den Anschluss. Die Lücke ließ sich im weiteren Verlauf nicht mehr schließen.

Seidl versuchte mehrfach, sich mit Attacken aus dem Feld zu lösen, wurde jedoch immer wieder gestellt. Im Finale kam es zum Massensprint des Hauptfeldes, in dem er sich einen starken 4. Platz sicherte und damit erneut knapp am Podium vorbeifuhr. Dino Moll belegte Platz 16.

Eric Schreiber erreichte in der U19-Klasse einen soliden 7. Platz.

Tobias Lingen beendete sein Comeback nach rund einem halben Jahr Rennpause ohne Rundenrückstand. Martin Schramm, bei seinem ersten Amateurrennen im Sturmvogeldress und erst zweiten Lizenzrennen überhaupt, sowie Paul Nitsche, der normalerweise im Gravel-Bereich unterwegs ist, mussten auf dem anspruchsvollen Kurs jeweils einen Rundenrückstand hinnehmen, sammelten jedoch wichtige Rennerfahrung.

Elite

Am Nachmittag gingen rund 60 Fahrer im Eliterennen an den Start. Wie erwartet wurde das Rennen stark vom Team Kernhaus geprägt, das früh eine zehnköpfige Spitzengruppe stellte – darunter vier Fahrer des Team Kernhaus. Die Sturmvögel verpassten den Sprung in diese Gruppe nur knapp. Benedikt Bauer kam im Rennverlauf gemeinsam mit einem Fahrer vom Team Skull Racing einem Anschluss am nächsten, doch beide mussten ihren Vorstoß kurz vor dem Erreichen der Gruppe abbrechen.

Im weiteren Verlauf wurde das Rennen zunehmend selektiver: Zwei Kernhaus-Fahrer setzten sich weiter ab, überrundeten später sogar das Hauptfeld und sorgten so für zusätzliche Auflösung des Feldes. Fünf Runden vor Schluss zerfiel das Rennen endgültig.

In dieser Phase konnten sich Benedikt Bauer und Nico Brenner im vorderen Teil behaupten und noch in die Punkteränge fahren. Bauer belegte Platz 15, Brenner wurde 19.

René Bethke und Dennis Schneider erreichten das Ziel mit etwas Abstand zu den Punkterängen.

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