RSV Sturmvogel am 1. Mai doppelt im Einsatz – starke Leistungen und viel Rennpech
- Der Pressewart

- 4. Mai
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Der 1. Mai hatte es für das RSV Sturmvogel Racing Team in sich: Gleich bei zwei Veranstaltungen waren die Fahrer im Einsatz – in Kaarst/Büttgen beim Großen Preis der Sparkasse Neuss sowie parallel in Offenbach an der Queich beim Großen Preis der Sparkasse Südpfalz.
Beim Rundstreckenrennen über 61 Kilometer gingen Jan Seidl, Nico Metz, Dino Moll und Martin Schramm im Amateurrennen an den Start.
Das Rennen entwickelte sich wie gewohnt hektisch auf dem engen Kurs. Jan Seidl schaffte früh den Sprung in die entscheidende Ausreißergruppe und hatte damit beste Chancen auf eine Top-Platzierung. In der letzten Runde kam es jedoch zu einer folgenschweren Szene: Ein Fahrer ging mit hohem Tempo in eine Kurve, was einen Sturz auslöste, in den auch Seidl verwickelt wurde. Trotz Kontakt mit den Absperrgittern, beschädigtem Material und Prellungen kämpfte er sich ins Ziel und belegte noch einen starken 5. Platz – ein Ergebnis, das sein eigentliches Potenzial an diesem Tag nur bedingt widerspiegelt.
Nico Metz zeigte ein sehr aktives Rennen, war lange präsent im vorderen Bereich und verpasste nur knapp den Sprung in die entscheidende Gruppe. Am Ende wurde er 13.
Für Dino Moll endete das Rennen nach einem Sturz vorzeitig, bei dem auch das Material Schaden nahm – glücklicherweise blieb es bei leichteren Blessuren.
Martin Schramm zeigte sein bislang bestes Rennen im Sturmvogeldress und hielt sich bis zum Schluss im Hauptfeld. Mit Platz 19 konnte er ein starkes Ergebnis einfahren.

Im Eliterennen war Benedikt Bauer am Start und belegte in einem stark besetzten Feld einen soliden 11. Platz.
Parallel dazu ging René Bethke beim Großen Preis der Sparkasse Südpfalz an den Start. Auf der rund acht Kilometer langen Runde entwickelte sich ein typisches Straßenrennen mit ausgeprägten Windkanten und permanenten Attacken.
Früh bildeten sich zwei starke Gruppen, die Bethke zunächst verpasste. In der Folge zeigte er jedoch großen Kampfgeist und fuhr gemeinsam mit wenigen Fahrern die rund anderthalb Minuten Rückstand zur Spitzengruppe wieder zu.
In der Schlussphase wurde das Rennen erneut von Attacken geprägt, bevor es zum Sprint der Spitzengruppe kam. Ein Sturz rund 300 bis 400 Meter vor dem Ziel zwang Bethke zum Ausweichen und kostete entscheidende Positionen. Am Ende stand Platz 23 zu Buche.





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